Von Mitte bis Ende 2019 fand das Projekt „MINTeresse wecken, MINTalente entdecken“ statt – dann kam Corona. Seither pausiert das Projekt. Ich habe an dem MINT-Projekt teilgenommen und möchte euch in diesem Text von meinen Erfahrungen berichten. Eines vorweg: Ich liebe Naturwissenschaften und Technik! Deshalb hat mir das Projekt sehr große Freude beritet – außerdem war es eine gute Möglichkeit, in der Praxis in diesen Berufen hinzublicken und Firmen kennenzulernen.
Das MINT-Projekt steht für „Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik-Projekt“. Es geht darum, dass Schüler aus den 8. und 9. Klassen Einblicke in verschiedene Firmen aus dem MINT-Bereich erlangen. Darunter sind Firmen wie das Fraunhofer-Institut, Unilever, NDB, AOS, DOW und einige mehr. In den verschiedenen Firmen werden Herzstellprozesse gezeigt und erklärt. Nachdem das Unternehmen vorgestellt wurde, kann man meist auch selber kleine Arbeiten erledigen.

Bei Unilever zum Beispiel konnten wir unser eigenes Duschgel herstellen und uns mit der Pneumatik befassen. Man lernt viel über die verschiedenen Firmen und kann einige interessante Sachen selber machen. An der Realschule Camper Höhe in Stade könnt ihr teilnehmen, wenn ihr von einem Lehrer aus einem der MINT-Fächer vorgeschlagen werdet. Pro Schule können zwei Schüler teilnehmen.

Zu Beginn des Projekts gab es ein Eröffnungstreffen, wo die Firmen konkret vorgestellt wurden und uns mitgeteilt wurde, was wir dort eventuell machen könnten. Pro Monat gab es einen Projekttag. Die Tage gingen immer bis ungefähr 15-16 Uhr.
Direkt einen Tag nach dem Start des Projekts, waren wir bei Unilever und konnten den Arbeitsablauf der Azubis kennenlernen. Später konnten wir dann selber das Duschgel herstellen und andere Technische Arbeiten erledigen.
Rund einen Monat später ging es dann zum Fraunhofer-Institut. Dort wurde uns erklärt woran das Fraunhofer-Intitut im Moment arbeitet/ woran geforscht wird. Es wurden uns einige Projekte, mit dem Ziel, leichtere aber genau gleich stabile bzw. noch stabilere Baumaterialien zu schaffen, dazu gehören Kleber und Teile für zum Beispiel Flugzeuge oder Autos gezeigt.
Von Jarek Dettmer, Klasse 10e

